seidenfeins Blog vom schönen Landleben: Nähen
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20.12.2022

20 ✰ 10 Minuten Tannen aus altem Leinen * DIY * 10 minutes firs made from vintage linnen

 

Ich habe irgendwann einmal ein altes Mangeltuch aus Leinen erstanden - daraus und aus  Aus altem Leinen und vielen kleinen Spitzen- und Bortenresten, Knöpfen und Perlchen kann man mit sehr wenig Aufwand und innerhalb von ein paar Minuten ein paar schöne Tannen nähen. Das alte Leinen gibt den Extra -Vintage - Touch und die Borten lassen die Tannen schön festlich und edel aussehen.

 

At some point I bought an old linen mangle cloth - from this and from old linen and lots of small lace and braid remnants, buttons and pearls, you can sew a few beautiful fir trees with very little effort and within a few minutes. The old linen gives the extra vintage touch and the braids make the fir trees look nice and festive.

 

 

Für die Tannen habe ich ein 15cm hohes und 12cm breites Dreick als Muster zugeschnitten. Das Leinen habe ich gleich in mehreren Lagen übereinandergelegt, das Muster festgesteckt und alle mit je 3mm Nachtzugabe zugeschnitten.

For the fir trees I cut a 15cm high and 12cm wide triangle as a pattern. I put several layers of linen on top of each other, pinned the pattern and cut them all with a 3mm allowance.



Je zwei Dreiecke übereinanderlegen und nun die Spitzenstücke mit etwas Überstand auf das obenliegende Dreieck stecken. 3cm vor der linken Spitze habe ich mit dem Zusammennähen angefangen, dann bis kurz vor die obere Spitze genäht. Jetzt eine kleine Kordel so zuschneiden, und unten verknoten, dass sie als Aufhänger verwendet werden kann. 

Place two triangles on top of each other and now pin the lace pieces to the triangle on top with a little overhang. I started sewing them together 3cm before the left tip, then sewed them up to just before the top tip. Now cut a small cord and knot it at the bottom so that it can be used as a hanger.

 

 




Die Kordel habe ich so zwischen die beiden Stofflagen gelegt, daß sie aus der Tannenspitze herauskommt. Danach wird über die Spitze mit der Kordel genäht - einmal rundherum - und dabei am Boden der Tanne ein 3-4cm großes Stück offengelassen.

Nun die Kanten der Tanne gerade nachschneiden. Ich habe die Tannen nicht umnäht und auch nicht gekettelt, sondern nur gerade zugeschnitten.

Die Tanne kann nun mit etwas Füllwatte ( gern auch mit ein paar Rosenblättern, Lavendelblüten oder Gewürznelken vermengt ) ausgepolstert. Zum Schluß wird das offene Stück zugenäht. Wer eine Tanne mit Stamm schöner findet, kann ein schmales Band doppelt legen und gleichzeitig mit dem Zunähen befestigen.

 

I put the cord between the two layers of fabric so that it comes out of the top of the fir tree. Then sew over the top with the cord - once around - leaving a 3-4cm piece open at the bottom of the fir.

Now trim the edges of the fir straight. I didn't sew around the fir and I didn't chain it, I just cut it straight.

The fir can now be padded with some cotton wool (mixed with a few rose petals, lavender blossoms or cloves). Finally, the open piece is sewn shut . If you like a fir with a trunk, you can put a narrow ribbon twice and fasten it at the same time as sewing it shut. 

 


 

Inklusive Zuschneiden, Borten platzieren und feststecken, sowie nähen, versäubern, stopfen und zunähen habe ich ungefähr 10 Minuten für die Tannen benötigt. Ein hübsches und schnelles DIY für Eure schönen Mini - Reste !

Including cutting, placing and pinning the borders, as well as sewing, serging, darning and sewing up, it took me about 10 minutes to make the fir trees. A nice and quick DIY for your beautiful mini scraps!

 

Ich wünsche Euch einen schönen Abend, Eure 

 Have a nice evening, your  

Eva

20.12.2018

20 ☆ 10 Minuten Vintage Tannen * DIY * 10 minutes vintage firs

Aus altem Leinen und vielen kleinen Spitzen- und Bortenresten, Knöpfen und Perlchen habe ich heute mit sehr wenig Aufwand und innerhalb von ein paar Minuten ein paar schöne Tannen genäht. Das alte Leinen trägt den Vintage - Touch bei und die Borten lassen die Tannen schön festlich und edel aussehen.





Für die Tannen habe ich ein 15cm hohes und 12cm breites Dreick als Muster zugeschnitten. Das Leinen habe ich gleich in mehreren Lagen übereinandergelegt, das Muster festgesteckt und alle mit je 3mm Nachtzugabe zugeschnitten.




Je zwei Dreiecke übereinanderlegen und nun die Spitzenstücke mit etwas Überstand auf das obenliegende Dreieck stecken. 3cm vor der linken Spitze habe ich mit dem Zusammennähen angefangen, dann bis kurz vor die obere Spitze genäht. Jetzt eine kleine Kordel so zuschneiden, und unten verknoten, daß sie als Aufhänger verwendet werden kann.





Die Kordel habe ich so zwischen die beiden Stofflagen gelegt, daß sie aus der Tannenspitze herauskommt. Danach wird über die Spitze mit der Kordel genäht - einmal rundherum - und dabei am Boden der Tanne ein 3-4cm großes Stück offengelassen.

Nun die Kanten der Tanne gerade nachschneiden. Ich habe die Tannen nicht umnäht und auch nicht gekettelt, sondern nur gerade zugeschnitten.

Die Tanne kann nun mit etwas Füllwatte ( gern auch mit ein paar Rosenblättern, Lavendelblüten oder Gewürznelken vermengt ) ausgepolstert. Zum Schluß wird das offene Stück zugenäht. Wer eine Tanne mit Stamm schöner findet, kann ein schmales Band doppelt legen und gleichzeitig mit dem Zunähen befestigen.





Inklusive Zuschneiden, Borten platzieren und feststecken, sowie nähen, versäubern, stopfen und zunähen habe ich ungefähr 10 Minuten für die Tannen benötigt. Ein hübsches und schnelles DIY für Eure schönen Mini - Reste !







Ich wünsche Euch einen schönen geruhsamen Tag,
Eure Eva




27.09.2015

Nähen am Sonntag : eine Gardine für die Hühnervilla * The hens - villa : sewing on Sunday


Sonne, blauer Himmel und schön warm war es heute bei uns.  Ich hatte Zeit mich um die Hühnerschar zu kümmern und ein bischen zu nähen. Gestern habe ich Euch berichtet, daß ich irgendwie herausbekommen muß welches Ei Oppenheimer legt, da das nicht gegessen werden darf.

Meine Rechnung ist heute zum Glück aufgegangen. Das Huhn hat sein Ei im Schlafkäfig gelegt, und das bedeutete für alle Hühner gemeinsames Scharren und Sonnenbaden.






 



Wie entspannend für alle Beteiligten ! Ein kleiner Nachteil der Aktion war, das ich dafür die Legenester umbauen mußte. Das finden die Hühner selbstverständlich doof. Echte Primadonnen sind das. Das Legenest wurde heute verschmäht, weil Hühner keine Eier legen, wenn sie dafür im Licht sitzen müssen.

Die verrückte kluge Hühnerbesitzerin näht also eine Gardine für den Hühnerstall. Das Legenest wird vom Platz an der Sonne zum kuscheligen "Sépareé". Warum auch nicht - schließlich ist es eine Hühnervilla, da kann ich schließlich keinen alten Kartoffelsack unters Brett nageln. Niveau bitte !







Ich habe vor ein paar Monaten alte Mangeltücher gekauft, die zum Verbasteln angeboten wurden, da sie ein paar Löcher und dünne Stellen haben. Eines davon habe ich heute zugeschnitten, ein paar Stoffreste und so weiter später hatte ich eine schöne Verdunklung für das Legenest.







Noch rümpfen die Hühner den Schnabel - Undank ist der Welt Lohn - aber ich freue mich wenn ich auf die hübsche kleine Näharbeit schaue. Immerhin etwas. Vielleicht sind die Damen gnädig und legen ihre Eier bald wieder in das Nest.  Sie sind selbstverständlich wegen der unerfreulichen Neuerungen im Legestreik.






Den Rest des Tages waren die Hühner ausgiebig draußen. Das Zierapfelbäumchen ist sehr beliebt - bei mir und den gefiederten Damen. Ich finde es hübsch, und die Hühner versuchen hüpfend die roten Äpfelchen zu erwischen
 





Am Wichtigsten ist ja, daß sie sich wohlfühlen, und danach sieht es eindeutig aus. Ein bischen scharren und zusammengekuschelt im Sonnenlicht schlafen und schauen, ob es was zu sehen gibt, standen heute wohl auf dem Tagesprogramm.



 



Das war also mein Sonntag.










Ich wünsche Euch einen guten Wochenbeginn !
Eure Eva




25.01.2015

Gemütlicher erster Kaffee auf der Küchenbank * morning coffee in the kitchen






Zu einer gemütlichen Küche gehört für mich eine gemütliche Sitzbank. Mit schönem Bezug und bevorzugterweise an einer Stelle, von der aus man Ausblick hat. Unsere Küchenbank ist eine umgewandelte Truhe - oder wie auch immer man das nennen mag - die eigentlich aus der IKEA Bad-Abteilung kam.

Idealerweise passt sie aber haargenau zwischen unseren großen Küchenschrank und den Herd, bietet ordentlich Stauraum und hat sogar Löcher, durch die warme Heizungsluft strömen kann.



Die Bank steht schon eine Weile in der Küche und wird besonders morgens sehr von mir geliebt, denn es gibt keinen kuscheligeren Ort in der Küche für die erste Tasse Kaffee am Morgen. Bisher sah das so aus .... ( vor dem letzten make-over ), und hat mir nicht mehr gefallen.




Also hat auch die Bank eine Frischekur bekommen - neue Bezüge, und die Rückenlehne, die irgendwie und irgendwo im laufe der letzten Küchen - Renovierung verschollen ist, wurde auch erneuert. Mir ist immer noch ein Rätzel, wie eine Rückenlehne verschwinden kann.

Meinen Fundus habe ich nach Stoff durchsucht, und zwei sehr schöne gefunden. Der eine ist ein No-Name, der aber verdächtig nach Tilda-Muster aussieht, der andere ist von Tanya Whelan, in einem schönen Grün mit einem tollen Muster.











Nähmaschine und Overlockmaschine wurden auf dem Eßtisch aufgebaut. Die Bezüge sollten ohne Verschlüsse sein, damit sie auch wendbar sind. Die Lösung sind Hotelverschlüsse, die man glücklicherweise auf You Tube als Schritt für Schritt - Anleitung gezeigt bekommt. Eigentlich super einfach. Zumindest, wenn die Overlook - Maschine funktioniert.

Uns beide - also mich und das Maschinchen - verbindet eine Haßliebe. Funktioniert die Maschine, liebe ich sie heiß und innig, denn sie ist so unglaublich praktisch. Eine Naht nähen, die Kanten abschneiden und umketteln in einem Schritt. Das macht richtig Spaß. Wenn sie näht. Üblicherweise reißt der Faden, fädelt sich danach selbst auf mystische Weise selbst wieder ein - und zwar so, dass hinterher keine vernünftige Naht entsteht, sondern  ein Wulst der sich selbsttätig bis zum Nähfuß zusammenrollt. Da hilft dann nur noch den Nähfuß beherzt freizuschneiden. Für das Nähstück war es das dann meistens.








Glücklicherweise ist mir das heute nur ein Mal passiert, und ich habe gleich gemerkt, was sich da anbahnte. Zerschneiden brauchte ich fast nichts, aber ich war ganz kurz vor einem Wutanfall.


Nun sind die Bezüge aber fertig, und ich brauche nur noch zwei Knöpfe annähen und Knopflöcher für die Befestigung des Rückenbezugs nähen. Das verschiebe ich aber auf morgen. Und so sieht es jetzt auf meiner kuscheligen Bank aus:






                                                 nochmal  .... vorher                                     .... und nachher




Ach wie gemütlich ! Ich freue mich schon (fast) auf morgen früh, wenn ich die Bank einweihen werde. Mit einem Kaffee auf der einen Seite und Radiogedudel hinter meinem linken Ohr.








Liebe Grüße,
Eure Eva !



20.12.2014

20 ✰ Jul Girlande genäht * DIY * scandinavian "JUL" garland





Eines der Dinge, die ich unbedingt noch vor Weihnachten machen wollte, ist eine - Jul - Girlande.
Die habe ich schon einmal im Internet gesehen - aus naturfarbenen Nesselstoff mit rotem Bakerstwine. Weil unsere helle Diele ein bischen Farbe verträgt, habe ich mein JUL aus Tilda und Tanya Whelan Stoff genäht.










Was man dafür braucht ...
ist ein Drucker für die Buchstaben-Vorlage,
eine Nähmaschine ( oder Nähnadel ), 
3 Stück Stoff ca 30x 15cm groß, 
etwas Füllwatte, 
1,5m Bakerstwine oder eine andere dünne Kordel, 
Sticktwist, Nähgarn, Stecknadeln und Schere



Stoff links auf links mittig falten, so das ein 15cm Quadrat entsteht.
Zwischen die Stofflagen etwas Füllwatte legen.
 Je nachdem, wie robust Eure Nähmaschine ist bis zu 5mm dick -
 wer per Hand näht, ist da nicht so eingeschränkt.
Kanten mit Stecknadeln fixieren.







Buchstaben ausdrucken und auf den Vorderseiten feststecken. 
Mit einer Nahtzugabe von 3 - 4 mm um die Buchstaben herumnähen.






 Mit wiederum 3 - 4 mm Zugabe neben der Naht entlang schneiden.







Stecknadeln und Vorlage entfernen, ggf. die Kanten versäubern.

meine böse kleine Nähmaschine hat sich geweigert mit Silbergarn, bzw. auch mit normalem Garn eine schöne Zickzackkante herzustellen. Weil mir die aufklappenden Kanten nicht gefallen haben, war ich gezwungen zu sticken. Das hat gedauert. Das Ergebnis hat mir aber gut gefallen. Besonders das " U " ist toll geworden - das hat aber 3 Stunden gedauert. 




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Also habe ich das J & L mit einem einfachen Versäuberungsstich umstickt.
 Der tut es auch.

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zum Schluß Bakerstwine mit einer Nähnadel durch die Buchstaben ziehen - oder wie bei meiner Girlande : Bakerstwine in 69cm 2x und 6cm 2x zuschneiden, die Kordel habe ich mit der Nadel durch den Stoff gezogen und angeknotet.






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 Hier meine Vorlage :




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So und nun geht es noch ab in die Küche, ich habe da noch
ein paar Weihnachtsgeschenke zu kochen, zu backen und zusammenzurühren.


Liebe Grüße,
Eure Eva