22.01.2016

early bird * Vogelfutter DIY * und Rezept


Ich bin  hier allerdings nicht der "Early Bird", denn ich schlafe am Besten gegen morgen. Nachtschlaf ist mir weniger wichtig. " Early Bird " heißt das Rezept für Shortbread mit Rosinen und Haferflocken das ich nachgebacken habe. In meinem Rezept sind zusätzlich Pistatien und Berberitzenbeeren.




Ich finde auch, das sieht schon ein bischen wie Vogelfutter aus, wenn man die Haferflocken mit den Nüssen und Beeren mischt. Es passt also perfekt zum Thema und ist eine schöne Belohnung nach dem Zusammendrahten der Sterne.

Auf Instagram habe ich meine neuen Zimt - Vogelfuttersterne schon gezeigt, da sich aber nicht alle auf Instagram tummeln und hier dann doch mehr Platz für viele Bilder ist, zeige ich sie nochmal. Als kleines DIY.

Vor einiger Zeit habe ich 40cm lange Zimtstangen zur Deko entdeckt, habe mit ein paar davon dekoriert - die anderen fristeten ein langweiliges Leben im Keller, bis mir endlich eine tolle Verwendung dafür eingefallen ist ( ein Deko-Stern zu Weihnachten). Auf anderen Blogs habe ich die herrlichen schlichten Sterne aus einfachen Zweigen bewundert. Die Vögel können sich prima daran festhalten - also habe ich Meisenknödel und so weiter hineingehängt.

Es werden einfach 2 gleichseitige Dreiecke gebunden, die dann so aufeinander befestigt werden, daß ein Stern entsteht. So simpel und so schön ! Mit den Zimtstangen ging das perfekt.





Ich habe pro Stern 6 Stangen Zimt in 40cm Länge verwendet. Schöne Zweige von Haselnuß oder Weide gehen natürlich genauso gut.

3 Stangen oder Zweige zu einem Dreieck legen, die Enden sollen X-förmig überstehen. Die Enden zusammendrahten.  Zwei dieser Dreiecke gegenläufig übereinanderlegen und ebenfalls mit Draht zusammenwickeln. Für die obere Zacke eine Drahtschlaufe wickeln, oder ein Band zum Aufhängen anbringen. Der Meisenknödel - oder was sonst so in den Futtersets zu finden ist, in den Stern binden.





Fertig.


 






Ach ja ... die Early Bird Kekse
.. schmecken süß, erstaunlich vollkörnig, nussig, süß und 
schön frisch und sauer, wenn man auf die Berberitzen beißt.




 Hier das Rezept

EARLY BIRD SHORTBREAD


Zutaten:

30g Mandelblättchen, 
10g gehackte Pistatien
30g Rosinen
10g getrocknete Berberitzen
15g feine Haferflocken
80g kalte Butter in Würfel geschnitten
40g heller Rohrzucker oder Haushaltszucker
105g Mehl Type 550
1 Prise Salz



Backblech mit Backpapier belegen


Zubereitung:

Die Mandelblättchen leicht rösten, bis sie duften, danach abkühlen lassen.
Rosinen fein hacken, die Haferflocken im Blitzhacker fein mahlen. 
Die kleingeschnittene Butter mit allen Zutaten mischen, und zu einem feinkrümeligen
Teig verarbeiten und im Anschluß nur kurz durchkneten.

Den Teig 4 - 5 mm dick ausrollen und mit einer eckigen Keksform ausstechen.
Kekse auf das Backblech legen und 30 Minuten kühlstellen.

Backofen auf 150°C Umluft vorheizen
 Die Kekse ca 15 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen. Abkühlen lassen. Ein weiteres mal ca 10 Minuten bei 150°C backen.


 



So, genug geknuspert, einen Meisenknödel habe ich von seinem häßlichen Plastikkleid befreit und
in ein Dekonest gelegt. Das kommt gleich zusammen mit einer weiteren Ladung Vogelfutter ins Vogelhaus. Die armen Dinger haben bei dieser Kälte ordentlich Hunger.




 Ist es bei Euch auch so eisig ? Ich war heute morgen um 7:30 Uhr mit dem Auto unterwegs, und in einigen Senken hat mein Thermostat -18°C angezeigt. Wahnsinn...

Die Hühner sitzen zur Zeit am liebsten im beheizten Häuschen. Trotz durchgehender Beheizung hatten die Damen heute nacht frostige -5°C. Wenn sie schlau waren, haben sie direkt unter der Wärmelampe geschlafen. Sehen konnte ich allerdings nichts mehr, die Scheiben sind aufs schönste vereist....


... vor dem Frost sah das ganze noch so aus. Inzwischen durchflutet rotes Licht den Garten.
Rotlicht für Hühner bzw. eine Wärmelampe in herrlichstem Rot.






Macht es Euch schön ! 
Eure Eva








18.01.2016

Weich und warm für kalte Wintertage : gehäkelte Stulpen * cosy and warm for cold winter days : mittens


Ach habe ich mich über das letzte Wochenende gefreut ! Wir haben es uns so richtig gemütlich gemacht. Keine Termine, nur ausschlafen, lecker kochen, schön Kekse backen, spazieren gehen, Punsch trinken und es sich im Wohnzimmer gemütlich machen.

Obwohl meine rechte Hand noch etwas beleidigt aufs Häkeln reagiert, habe ich ganz ganz langsam ein paar neuer Stulpen fertig bekommen.




Der Übergang zwischen braun und taupe ist verbesserungsfähig, denn er wirkt eher wie eine Naht, aber das finde ich nicht so schlimm. Das Strickmuster wird dank Übung inzwischen auch besser.


Für den unteren Teil habe ich 25 Luftmaschen angeschlagen. Die erste Reihe besteht aus halben Stäbchen, danach folgen jeweils wieder Reihen mit halben Stäbchen, bei denen dann aber nur noch in das hintere Maschenglied gehäkelt wird. Muß man ausprobieren. Ich habe am Anfang das mittlere Maschenteil fälschlicherweise für "hinten" gehalten und schon gab es keine Strickoptik. Nun klappt es aber.

Der untere Teil ist bei mir 17,5cm hoch - natürlich abhängig vom benötigten Armumfang.
Das Muschelmuster habe ich an einer der Seiten angehäkelt. Um es regelmäßiger hinzubekommen, sollte man von "Rippe" zu "Rippe" eine feste Anzahl von festen Maschen häkeln ( ich habe drauflos gehäkelt und hatte Glück, daß es so gut paßt ). Bei den nächsten Handstulpen würde ich die Muschel mittig über der Strickmasche platzieren. Das macht ein noch schöneres Gesamtbild







.. ich bin noch am Ausarbeiten. Das ist die Tücke daran, wenn man wie ich ohne Planung häkelt. Hinterher ist man klüger, das Teil ganz schön, nicht optimal und schon fertig.



Von meinem "Loop in Salbei - Nachtblau und Brauntönen" war noch ein kleiner Rest Wolle Lana Grossa Lace Seta uni degradé stone übrig, ebenso vom Michelmützchen die Wolle Lang Baby-Alpaca. Das hat für die kleinen "Mittens" gerade gereicht.


Die Häkelanleitung für nach Strick ausschauende Stulpen habe ich Euch schon hier im Beitrag "Häkelstulpen" vorgestellt. Dieses Mal habe ich nicht nur einen kleinen Muschelrand gehäkelt, sondern gleich ein Muschelmuster. Die Wolle ist einfach ein Traum, so unglaublich weich, und die Farben passen auch prima zusammen.





Und weil mich das Stulpen - Fieber erwischt hat, und es draußen passenderweise auch schön kalt ist, habe ich mich mit neuer zauberhafter Wolle eingedeckt. Mit den Handwärmern bin ich also noch nicht durch.



 



Bevor ich mich aber auf den Weg mache, zeige ich noch schnell ein paar Schneeflockenbilder ....




 


...und den Garten mit ganz viel Schnee ... ein paar Tage später






Der Ofen bullert bei uns so vor sich hin, die Kaffeemaschine macht heimelige Geräusche und mein Tag war sehr entspannt. Wellness hatte ich auch schon. Aufs Sofa geht es aber heute nicht mehr - bzw. nicht auf mein Sofa, denn bei einer großen Familie gibt es natürlich recht häufig Geburtstag.

Kaffee und Kuchen, leckeres Abendessen und ein bunter, lauter und bestimmt wieder sehr schöner Nachmittag und Abend steht mir bevor ... ich gehe dann mal fix eine Karte schreiben und ein bischen was verpacken.....


Liebe Grüße und macht es Euch schön !
Eure Eva




16.01.2016

leckere Vollkornkekse für mutige * delicate wholegrain cookies for courageous ones

Heute wurde gebacken, denn letzte Woche war ich nach langer Zeit mal wieder auf einem Demeter-Hof um im kleinen Lädchen einzukaufen. Ich habe unter anderem unfassbar frischen Feldsalat und knackigen Postelein eingekauft - und ein mir bisher unbekanntes Mehl entdeckt.





Das ist dann gleich in meinen Einkaufskorb gewandert weil es meine Entdeckerlust geweckt hat.
Handarbeitstechnisch bin ich nach der herrlichen Winterblumendecke ein wenig gehandicapt. Zum Schluß wollte ich unbedingt fertig werden, und habe mit dem Tempo etwas übertrieben. Das Häkelhändchen ist beleidigt. Nun gut, das ist der perfekte Zeitpunkt das Mehl auszuprobieren.

Ach ja - ich habe noch gar nicht verraten, was für ein Mehl es ist ... es ist Braunhirse - Mehl von Brauckhof. Habt Ihr noch nicht gesehen ? Ich vorher auch nicht. Ich hatte keine Ahnung wie es schmeckt, war aber ganz zuversichtlich, als ich auf der Verpackung ein Keksrezept gesehen habe.
Das machte mir Hoffnung, das es nicht zu exotisch schmeckt.





Zum Mehl kann ich nun folgendes berichten: es hat ungefähr den Geschmack von Dinkelvollkornmehl - nussig und ein wenig bitter. Das muß man mögen. Das Mehl ist vergleichbar mit Reismehl, der Kleberanteil ist sehr gering. Angeblich gehört es zu den Superfoods. Nun ja, ich habe nicht vor 2-3 Eßlöffel davon roh zu mir zu nehmen. Ich verbacke es lieber.

Die Kekse sind nussig, leicht süß, etwas salzig, dabei mit einer schönen Zimt- Vanillenote. Wer bei "normalen" Vollkornkeksen eine Gänsepelle bekommt, für den sind sie natürlich nichts.

Wer Vollkornkekse durchaus mag, wird mit knusprigen kleinen Keksen überrascht, die nicht so fürchterlich überzuckert daherkommen. Die Konsistenz ist speziell : einmal hineingebissen zerfallen die Kekse zu den sandigsten die ich in meinem Leben gegessen habe - ohne dabei staubtrocken zu sein. Sehr überraschend.



Rezept 

Braunhirsemehl - Kekse
 " Meer - Sand "
für alle Wagemutigen




Backofen auf 150°C Umluft oder 175°C vorheizen
Backblech mit Backpapier belegen oder fetten und bemehlen. 


Zucker und weiche Butter möglichst schaumig rühren, ein Ei hinzufügen. 
Vanille, Meersalz und Zimt unterrühren, Mehl zufügen und vermischen. 
Eventuell braucht man zusätzlich 2-4 Eßlöffel Weizenmehl Typ 450 wenn der Teig zu weich ist.
Teig zu einer Kugel formen. Nun jeweils ein etwa walnuß-großes Stück abnehmen, zu einer Kugel formen, etwas flachdrücken und auf das Backblech legen. Mit einer Gabel ein Muster eindrücken.

Backzeit: ca 12 - 15 Minuten




Meine Tochter hat für den überraschenden "Biß" ein schönes Bild gefunden : die Kekse sind im Mund... wie sich ein Sommertag mit den Füßen im weichen Strand anfühlt - genau an der Wasserlinie. Genau so.



Fazit:
Ist Öko und schmeckt auch so. Wir mögen es, es ist aber nichts für Weißmehl-Liebhaber die es gern süß mögen.



Macht Euch ein schönes Wochenende !
Eure Eva











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recipe 
browntop millet flour cookies 
" sea - sand bisquits "
125g smooth butter
125g brown suggar
1 egg
1/2 teespoon of vanilla
1/2 teespoon cinnamon
1/2 teespoon seasalt
250g browntop millet flour




Oven on 150°C air circulation or 175°C preheat
Take a baking sheet upon the baking tray, or use butter and flour

Stir the brown sugar and softy butter very foamly, add the egg.
Vanilla, sea salt and cinnamon untertouch, add flour and mix them.
Perhaps you need in addition 2- 4 tablespoons of wheat flour type 450 if the dough is too soft.

Dough to a ball form. Now take in each case a possibly walnut-size piece, form a ball and pressure it a little. Laying the dough on the baking tray. Push a pattern in with a fork.

Baking time: approx 12 - 15  minutes

14.01.2016

✿ Die Winterblumen - Häkeldecke * DIY * ✿ the winter flower crochet blanket !


Eine ganze Woche habt Ihr nun nichts von mir gehört. Auf Instagram gab es ein paar Fotos - weil es so schön schnell geht dank des neuen Handys, das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Ein paar Aufreger-Arzttermine liegen hinter und vor mir, Tendenz: alles gut. Fast meine komplette Freizeit ging für die im September ( ich kann es kaum glauben ) angefangene Häkeldecke drauf. Sie sollte endlich fertig werden, damit ich wieder Lust und Zeit für anderes habe. Hier ist das Schmuckstück:






Darf ich Euch meine Winterblumen - Häkeldecke vorstellen ? Mein bisher schwierigstes, aufwändigstes, buntestes und zeitraubendestes Häkelwerk. Für mich ist es eine Decke der Superlative. 210 unterschiedliche Häkelblüten aus 2510m Garn, gehäkelt mit einer 2,5er Häkelnadel, die mir ernsthaft auf den letzten Metern durchgebrochen ist. Materialermüdung. Die habe ich inzwischen auch in den Ellenbogen - und doch hat es sich gelohnt, denn ich liebe die Decke !


Mich hat noch nichts so viel Nerven und Durchhaltevermögen gekostet. Die Anfänge habe ich Euch hier bereits gezeigt. und auf den Blog, sowie Instagram konntet Ihr immer mal wieder ein kleines Update ansehen. Angefangen hat es mit der Idee, etwas ähnlich schönes zu häkeln wie die Blumen von  alicebyday und dem Einkauf in der Hamburger Wollfabrik.

httpss://seidenfein.blogspot.de/2015/10/in-arbeit-gehakelte-winterblumen-just.html https://seidenfein.blogspot.de/2015/10/entschleunigung-relax.htmlhttps://seidenfein.blogspot.de/2015/09/40-von-460-hakelbluten-fur-eine.html




Nun aber endlich die Bilder von der fertigen Decke. Mit schönem Muschel- & Popcornbüschelkante und endlich endlich fertig zusammengenäht, rundum behäkelt. Die große Frage war nun : wie sieht die Decke aus, wenn sie gewaschen ist, denn die Wolle ist meist so "ausgerüstet", daß sie sich leichter verarbeiten läßt und soll beim Waschen "aufspringen" also weicher und kuscheliger werden. Und tatsächlich ist sie weicher geworden. 




 


Die Steifigkeit die mir nach dem Zusammennähen und Umhäkeln etwas Sorgen bereitet hat ist weg. 

Mega kuschelig ist sie natürlich nicht, denn der Hauptteil der verarbeiteten Wolle ist aus 80% Wolle und 20% Synthetik - Strumpfwolle eben. Da ich Bedenken hatte, das feine Mohair- oder Alpakagarne womöglich das normale "Gezerre" an einer Häkeldecke im Gebrauch nicht überstehen würden, empfand ich die robusteren Strumpfgarne als gut Alternative. Wie schrecklich wäre es, die Decke entweder nicht benutzen zu können, oder ständig mit Flicken beschäftigt zu sein. Zudem waren die melierten Garne aus der Hamburger Wollfabrik einfach unwiederstehlich.

 







Die Decke habe ich heute zum Fotografieren an einem Stab befestigt - so kann man sehen, wie zauberhaft leicht sie trotz der teilweise recht massiven Blüten wirkt.









Die Blüten habe ich zusammengenäht denn ich wollte eine recht feste Struktur. Üblich ist wohl das Zusammenhäkeln mit Luftmaschenketten. Das schien mir aber zu flexibel - und so recht vorstellen konnte ich es mir auch nicht. Die Verbindung besteht aus einem doppelten Grundfaden, mit dem die Blüten verbunden werden und der im Anschluß mit einer Art Schlingstich umnäht / unstickt wird.




 Ich finde die Farben herrlich - ein bischen Millefleur oder auch ähnlich farbenfroh wie Paisleymuster






Das feine Teil wohnt erstmal im Eßzimmer, das ich erst heute vom Tannenbaum befreit habe. Jetzt ist die Ecke wieder mein frei für meinen Lesesessel. Weil danach schon auf Instagram gefragt wurde gibt es hier die Gesamtansicht - 95x 135cm groß ist die Decke geworden. Statt der errechneten und geplanten 400 Blüten habe ich bei 210 Blüten beschlossen, das es reichen muß. Einfach aus praktischen Erwägungen. Schließlich sollte die Decke ja keine Jahresaufgabe werden.





Nun bin ich gespannt, ob Euch die Decke gefällt - sie ist ja nun deutlich anders als alle vorher gehäkelten oder gestrickten Decken ... und ganz schön bunt ist sie auch noch....


Ich werde dann heute mal die Nadeln liegen lassen, die zerbrochene Häkelnadel entsorgen, und einfach mal nichts machen ... denn den Christbaumschmuck mußte ich heute auch noch wegräumen.
Boha, ich bin nun aber echt kaputt und sehr froh !


 


Macht es Euch schön !
Eure Eva

 

 

06.01.2016

ein bischen vintage für die Finger : Häkelstulpen * some vintage for the fingers : crochet fingerless gloves

Huu ist das kalt bei uns ! Glücklicherweise nur draußen, aber -7°C finde ich schon ganz schön frisch.

Weil ich jeden Tag ein paar mal bei den Hühnern bin um sie herauszulassen und zu füttern, neues Wasser bringen, nachsehen ob alles in Ordnung ist, den Stall saubermachen, Eier holen und die Hühner wieder ins Bett bringen, bekomme ich die Temperaturen ganz schön mit.





Kälte an den Händen kann ich seit letztem Jahr gar nicht mehr gut vertragen - die Finger werden ratz fatz knallrot - daher habe ich alle meine Stulpen und Handschuhe herausgekramt. Manchmal sind die sogar drinnen ganz angenehm.






Letztens habe ich ein ganz tolles Kleid gekauft, mit 3/4 langen Trompetenärmeln. Ich finde es so zauberhaft schön. Weil das aber gerade ein wenig frisch um die Hände ist, habe ich mir aus dünner Schurwolle noch ein paar farblich passende Stulpen gehäkelt.







Mit Stricken habe ich es auch erst versucht, aber das sah nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt habe. Nach einigem hin - und her habe ich mich für gehäkelte Stulpen entschieden und mich an diese Anleitung von Katja / versponnenes gehalten. Die Kanten sind bein mir etwas anders, aber mit meinem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Ich finde das Muster so genial, denn es sieht aus wie gestrickt. Stulpen nach diesem Muster zu häkeln stand schon länger auf meinem Plan - und ich bin ganz begeistert, auch wenn ich feststellen mußte, daß meine Wolle keinerlei Fehler toleriert. Sobald ich nicht 100% gearbeitet habe, kann man es nach 1 - 2 Reihen zu 100% sehen. 





 Hier fehlt noch der Abschluß am Arm ....



 ... der hier zu sehen ist . Und hier mit dem Lieblingskleid





Dennoch war die Wolle ein Glücksgriff. Gekauft habe ich sie, weil es einfach keine andere passende Wolle aus Schurwolle im richtigen Farbton gab. Eigentlich ist es Strumpfwolle - aber das ist kein Hinderungsgrund.

Das Beste war das von mir später entdeckte Garn in der Mitte des Knäuls - sehr feines Beilaufgarn aus Schurwolle mit Synthetik. Gedacht für die Verstärkung des Fersenbereichs, habe ich sie als Lace - Garn für die Kante verwendet. Die Stulpen wirken dadurch deutlich zarter als erwartet - und der Farbton ist identisch. Perfekt also.

Die Wolle ist von Lang und heißt JAWOLL ( Lauflänge ca 210m, Nadel 2,5 bis 3,5 ) Das Beilaufgarn steckt in der Mitte des Knäuls. Das Knäul und auch das Beilaufgarn habe ich nicht aufgebraucht - aber ich habe auch keine besonders langen Stulpen bzw. besonders große Stulpen gehäkelt. ( 52 Maschen / 16 Reihen + 1 Reihe zusammenhäkeln )








Liebe Grüße und macht es Euch schön !
Eure Eva