Wie herrlich doch die Sonne aufging - und dann - strahlender Sonnenschein !
Wie schön der Tag doch geworden ist ! Herrlichster Sonnenschein ! Da mußte ich unbedingt unsere 2 Weintrauben ablichten, bevor die gierig schauenden Vögel darüber herfallen.
Das dürfen sie auch - aber natürlich erst, nachdem ich die Fotos gemacht habe ...
Mittlerweile habe ich auch eine riesige Schüssel mit Misteln in der Küche stehen - morgen ist nicht
nur der Küchen-Giveaway- Verlosungstag, sondern es wartet eine Kiste knallroter Äpfel - und die besagten Misteln darauf, für den Winter haltbar gemacht zu werden. Geplant sind Apfelringe. Ich habe schon so viel davon in Euren Blogs gelesen, daß ich es nun auch endlich mal ausprobieren will.
Ich habe also bei meiner letzten Autofahrt über die Dörfer mal angehalten und Äpfel aufgelesen. Bei uns stehen an den Straßenrändern ganz viele Apfelbäume, und die Äpfel liegen im Gras - oder als Apfelmus auf der Straße. Das ist doch viel zu schade. Also anhalten, aufsammeln und verarbeiten.
Die Misteln wachsen - genau wie die schwarzen Hagebutten an unserer Mühle im Dorf. Ich habe mich nie so recht getraut, sie abzuernten. Schließlich sind es ja nicht meine Büsche. Wären es meine, hätte ich eine ganze Menge dagegen, wenn Jemand lustig beschwingt mit einem Apfelpflücker vorbeikäme und die herbstliche Pracht vom Busch rupft. Ich sammle also nur, was unten liegt.
Aber dieses Mal hatte ich Glück. Eine ältere Dame kümmert sich um die Bepflanzung - und war dermaßen glücklich, daß ich diese "Dinger" mitnehme, daß sie mir beim Pflücken geholfen hat und mir noch ganz beglückt eine Tüte überließ, damit ich möglichst viele davon mitnehme. Sie muß die "Dinger" nämlich immer zusammenharken und von den Wegen klauben, damit die Brautpaare und die Hochzeitsgäste den zertretenen Mus nicht auf dem weißen Teppich im Standesamt verteilen.
Da opfere ich mich doch liebend gern und ernte kräftig !
Die Misteln werden aber morgen vorerst nur eingefroren. Sie sind auch reif noch so hart wie Holz, und können nicht verarbeitet werden. Es sei denn, man möchte sie gern mit einer Axt zerhacken. Da friere ich sie dann doch lieber zwei oder drei Tage ein, und schaue was daraus wird.
--- huch, bin ich heute redselig schreibfreudig.
Die Natur fängt nun an rückwärts zu zählen - alles beginnt etwas langsamer zu werden - und auch ich zähle rückwärts. Ich warte ich also auf morgen - dann wird verlost - und ich bin schon neugierig wer gewinnt.
Liebe Grüße, Eure Eva








