seidenfeins Blog vom schönen Landleben: Kommode
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21.05.2019

Verwandlung mit Lack "Weathered Wood" * a georgeous tranformation

(Werbung / Warenmuster )

Ich liebe es zu streichen und zu lackieren und habe dabei eine Menge Lacke und Farben ausprobiert. Ich kann über Farben und Lacke ins Schwärmen geraten, oder auch mal richtig genervt sein, alles war schon dabei. Fantastisches, überraschendes und ärgerliches habe ich schon verarbeitet.




Über die neue Farbe habe ich mich wirklich gefreut, denn die war eine Überraschung.

Zum Ausprobieren habe ich "Weathered Wood" von Rust Oleum zur Verfügung gestellt bekommen. Der Farbton ist ein aschiges Grau, durchscheinend und na klar "Schwemmholzfarben" oder wie verwittertes Holz. Der Lack ist für den Innenbereich gedacht.





Ich habe eine Weile gegrübelt, was ich in diesem Farbton streichen könnte ( oder wollte ) und nun ist mir die Idee beim Aufräumen unter unserem Schauer sozusagen entgegengesprungen.

Draußen aber regengeschützt, steht eine unbehandelte Kommode vom Schweden als Gartenkommode. Die besten Zeiten hat das praktische Teil schon lange hinter sich, ist aber nahezu unverzichtbar für Bindfäden, Scheren, Schaufeln, Kleinkram und Handschuhen sowie Zeitungen für die Hühner.



Statt hübsch verwittert war sie häßlich. Braun gefleckt, grau verpunktet, verfärbt und staubig. Eine Gartenkommode eben - nur leider sehr unansehnlich.

Eigentlich war sie gedanklich schon auf dem Weg zum Sperrmüll, dafür aber wieder zu schade, weil praktisch und noch gebrauchsfähig. Also habe ich die  Farbe mal ausprobiert.

Statt ordentlich anzuschleifen habe ich sie entstaubt und einfach das Experiment gewagt sie ohne weitere Vorbereitungen zu streichen. Und oh Wunder ! Das ging problemlos. Der erste Anstrich war optisch eher "mit Asche gestrichen", der zweite glich einer experimentellen grauen Lasur, und der dritte war : perfekt.




Alle drei Schichten habe ich - ungeduldig wie ich manchmal bin - übereinander gestrichen, sobald die vorhergehende Farbe grifftrocken war. Bei 24°C war das innerhalb von 20 - 30 Minuten der Fall. Die Farbe ließ sich mit einem einfachen Lackpinsel gut streichen, der Verbrauch war erstaunlich gering und die Optik gefällt mir sehr gut.




Die Kommode ist nun mittelgrau und seidenmatt. Für den Innenbereich hätten sicher auch nur 2 Schichten genügt, für draußen / regengeschützt finde ich 3 Schichten aber besser. Mich hat die Farbe überzeugt, und der Farbton ist großartig.




Mir gefällts.
Und nun gehe ich auf die Suche nach dem nächsten streichbaren was-auch-immer.


Mit diesem Post mache ich mal wieder beim www.creadienstag.de mit, zusammen mit
vielen anderen DIY-Liebhabern.... 


Macht es Euch schön!
Eure Eva


23.06.2011

Die Kommode eines Sammlers : a collector of this and that and his commode

( Werbung, unbeauftragt , Verlinkung )  

Ein schöner Farbausreißer im weiß in weiß unserer Diele : die geliehene Kommode meiner Eltern.

Ein wunderschönes Möbel, daß inzwischen ganz schön herumgereist ist. Ursprünglich kam sie wohl aus Dänemark, in der Aussteuer einer ehemaligen Nachbarin. Irgendwann gab es zwischen den sehr modernen Designermöbeln keinen Platz mehr, und die Kommode landete im Keller in der Sperrmüllecke. ... und zog danach um in den Keller meiner Eltern, und später in Ihr Haus.






Nun ist sie nochmal umgezogen. In unsere Diele. Ein bischen skurril sieht es schon aus, wenn man eine Diele mit 2 Kommoden hat, eine schneeweiß und eine in Schellack-Braun. Aber warum nicht. Ich habe sie mit allerlei Zusammengesammeltem dekoriert.

Ich liebe dieses wie zufällig Arrangierte : sei es auf Tischen, in Vitrinen oder auf großen Tabletts. Ganz besonders, wenn es scheinbar eine Geschichte erzählt:

Hier zum Beispiel


eine Sommerküche in einem kleinen Häuschen,
die Küchentür geht in den handtuch großen Garten hinter dem Haus, geschnittene Gartenblumen für den Kaffeebesuch, es werden noch kleine Kuchen gebacken...


Ein Weltensammler:


Genau das hat mich inspiriert: 

Der Weltensammler von Trojanow

In vielen Bildern und Eindrücken lernt man Indien kennen, Gerüche steigen auf, Beschwernisse der Reise werden spürbar, sinnlich lässt Trojanow den Leser teilnehmen. Und man erhält einen Eindruck der verschiedenen Kulturen und Religionen, gespickt mit Kritik und Skepsis den Europäern gegenüber, die meist - anders als Burton - nicht so genau hinsehen und deshalb nicht verstehen. Erweitert wird der Roman durch die Änderung der Erzählperspektive. In jedem Teil kommen im Wechsel der Kapitel sein Diener, ein Reisebegleiter oder andere Zeugen zu Wort, die den Blickwinkel Burtons ergänzen oder völlig neue Aspekte einführen. Die ungeheure Energie und Antrieb Burtons lassen staunen, seine teilweise Exzentrik und abweichendes Verhalten beleben das Lesen. Und das macht zu einem guten Teil den Reiz des Buches aus, neben dem Eintauchen in fremde Welten und den differenzierten Ansichten sowohl der Handlung, als auch bei der Betrachtung der Kulturen (Quelle: Rezension von Katherina Granzin )

 Grundlage des Buches sind unter anderem die Expeditonen von Richard Francis Burton

Richard Burton





oder als Thema denkbar  : Jane Austen, Verstand und Gefühl / Sinn & Sinnlichkeit



...

Elinor und Marianne Dashwood sind ebenso wie ihre Mutter und jüngere Schwester Margret gezwungen, ihr bisheriges Zuhause (das Gut Norland Park) zu verlassen, da Mr. Dashwoods Sohn aus erster Ehe das Anwesen erbt und für sich beansprucht. Elinor, mit neunzehn die älteste der Dashwood-Schwestern, verlässt ihr Zuhause nur ungern, da dort ihr Schwager Edward Ferrars zurückbleibt, in den sie sich bald nach ihrem Kennenlernen verliebt hat.









                                           Bis morgen ! 
                                                             Eva