seidenfeins Blog vom schönen Landleben

04.11.2017

Facelifting für den Flur mit Kreidefarbe * Facelifting for the hallway with chalkpaint

Unser Flur hat ein kleines Facelifting bekommen. Das strenge schwarz-weiß biß sich mit der neuen uralten Küchenbank - das sah echt nicht aus. Besonders der schwarzgerandete Spiegel hat mir nicht mehr gefallen. Jetzt ist alles pastellig in kiesel, jute, mattem braun und weiß.

Die Lacke habe ich von Rust - Oleum kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.





Glücklicherweise habe ich beim letzten Bloggertreffen einen großen Beutel Kreidelacke in kleinen und größeren Dosen mitnehmen dürfen sowie silberner und goldener Möbellack. Ein paar Farben habe ich Euch schon gezeigt - aber jetzt warteten das feine Kieselgrau und der matt silberne Möbellack darauf endlich aus dem Dornröschenschlaf der Blechdose zu entkommen.




Probehalber habe den Farbton Jute und gebrochenes Weiß dazugestellt - und mich dann doch wieder für ein fröhliches Kieselgrau entschieden. Die gelbliche Bank steht vor dem zu streichenden Spiegel und da sah grau am hübschesten aus.

Für den gesamten Spiegelrand habe ich 1/3 der 125ml Dose benötigt. Ein Anstrich hat auf schwarzem Untergrund gereicht, das ist wirklich sehr ergiebig. Die Farbe kleckert nicht und läßt sich so gut verstreichen, daß ich auf das obligatorische Abkleben der Wand ( oder Abhängen und Lackieren des Spiegels) verzichtet habe.

Auch den Spiegel habe ich nicht abgeklebt. Ich habe ein Stück dünnen Kunststoff hinter den Rahmen geschoben und dann einfach drauflos lackiert. Den Kunststoff einfach herausziehen, mit Papier abwischen und neu positionieren.... das ist so einfach.







Mit dem matten silbernen Möbellack habe ich die schwarzen Holzbuchstaben dünn lackiert - bewußt ungleichmäßig. Verarbeiten ließ sich dieser Lack ebenfalls sehr gut.






 




 so finde ich es wunderschön... fehlt nur noch das Moodboard auf der linken Seite...


Macht es Euch schön und lasst es Euch gutgehen !
Eure Eva


03.11.2017

wundervolle Collagentafel * DIY * marvelous moodboard !

Endlich ist sie fertig ! Meine wundervolle Collagentafel bzw mein Marvelous Moodboard für die vielen schönen Kleinigkeiten und Erinnerungen aus dem letzten Urlaub. Die Idee kam dieses Mal über das Material, denn ich habe ein Probedose Schultafellack von Rust Oleum zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt bekommen.

Eine normale Notiztafel für die Küche war mir zu langweilig - und passt auch nicht so recht an meine Küchenseitenwand - die schon sehr praktisch mit Haken und Klemmen, Kalender und Stiftebecher ausgestattet ist.

Vielleicht so eine Art Steele für den Flur ... an die Wand gelehnt statt angehangen ? ... oder ganz etwas anderes ? Vielleicht .. ..


ein Moodboard !





Das Moodboard ist eine Art Tafel auf der Inspirationen, Material- oder Farbmuster gesammelt werden, es ist Platz für Notizen und Ideen . Und weil das ganze aus Tafellack ist und so schön variabel ist, hängt es ab morgen im Flur und kann immer wieder neu genutzt werden.

Momentan ist es ein Moodboard für unseren Norwegenurlaub. Es hat Platz für Münzen, eine Karte,
ein Glas mit Flechten, kleinen Zetteln, einem Notizzettelblock der passenderweise To Remeber heißt und natürlich für Notizen. Die Kreide liegt im kleinen Kistchen direkt auf dem Moodboard.









Das Material:

Der Tafellack kommt in einer überaus praktischen 400ml Sprühdose daher. Zu meiner Freude verstopft der Sprühkopf nicht, selbst wenn man in Etappen arbeitet und zwischen den einzelnen Sprühaktionen Tage liegen. Hersteller ist Rust-Oleum, erhältlich ist der Tafellack im Baumarkt, bzw hier: Händlersuche

Für die Tafel habe ich eine 3mm dünne Hartfaserplatte verwendet. Ich empfehle wenn möglich eine beschichtete zu verwenden, dann entfällt das sonst notwenige Grundieren, denn Hartfaserplatten schlucken eine Menge Lack.

Die Hartfaserplatte ist 30x 70cm groß
Lackierung: 1x mit Klarlack als Grundierung, dann 2x lackiert, angeschliffen, lackiert, angeschliffen, lackiert. 4 Schichten Farbe sind dadurch super glatt geworden. Wie eine Tafel halt sein soll.

Aus Restholz habe ich ein kleines Fach und eine Ablage gesägt. Die 1m langen Zierleisten wurden auf Gehrung gesägt. Die Einzelteile wurden ebenfalls mit Tafellack besprüht - aber nur 2 mal.







Nachdem die letzte Lackschicht 24 Stunden ausgehärtet war, habe ich die Zierleisten mit Holzleim aufgeklebt, ebenso das kleine Fach für die Kreide und die Ablage für meine kleine Ziehglocke, in die ich Pflanzen und dergleichen stecken möchte.





Ein paar klitzekleine Messinghaken, hübsche Aktenklammern und eine alte Aktenklemme - oder wie auch immer das Dings heißt und Kreide kommen noch hinzu.



Fazit: 

Der Sprühlack läßt sich super verarbeiten, man sollte aber etwas Zeit einplanen, damit mehrere Schichten Lack aufgetragen werden können. Die Dose muß lange geschüttelt werden, damit sich die festen Teile gut mischen - danach ist er prima deckend, es gibt keine Probleme mit dem Sprühkopf.

Verwendet werden sollte der Lack nur in sehr gut gelüfteten Räumen, aber nach dem Aushärten ist der kräftige Lackgeruch weg.

Ich fand das Anschleifen wichtig, aber nur, weil ich unbeschichtetes Material verwendet habe. 

Nach dem Durchtrocknen ist der Lack schön matt, gut abwisch- bzw. beschreibbar. Er haftet gut am Grund, so daß ich die Ablage und das Fach für die Kreide ankleben konnte. Mich hat es überzeugt.







Und morgen hänge ich das Moodboard auf, räusper, morgen hängt Herr Seidenfein das Moodboard in den ge-facelifteten Flur.


Macht es Euch schön und lasst es Euch gutgehen !
Eure Eva




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