seidenfeins Blog vom schönen Landleben: Lemoncurd
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21.12.2022

21 ✰ schnelles Geschenk : Lemon Curd ! * fast homecooked gift : lemoncurd

Ihr habt eigentlich gar keine Zeit mehr ? Hach, das kann ich gut verstehen. Ich brauchte noch ein paar schnelle Geschenke, am besten selbstgemacht. Wenn es draußen so ungemütlich ist, bin ich gern in der Küche und rühre etwas Leckeres zusammen. 

Wie praktisch, wenn es auch noch als Last-Minute Geschenk genutzt werden kann, denn es ist schnell fertig, sieht gut aus und ist schon was Besonderes.



Ich empfehle dieses unfassbar leckere fruchtige Lemoncurd. Aus 4 Zutaten und ohne jeden seltsamen Zusatz. Lemoncurd ist eine herrliche Creme, die ich sehr gern auf dem Sonntagsbrötchen esse. Man kann es auch zu einer Lemon-Tart verbacken oder eben verschenken.

Wobei ich beim Verschenken immer darauf achten muß, dass zumindest ein Glas im Hause bleibt, denn alle mögen es und ich liebe es einfach !



Lemoncurd ist mit keinem anderen Aufstrich vergleichbar, er ist eher wie ein super leckerer Retro - Zitronenpudding.

Wer wie ich im letzten Jahrtausend geboren wurde, kennt vielleicht noch diese Puddingpulver mit dem kleinen Eselchen darauf, das einen kleinen Marktwagen mit Zitronen zog.




"Majala"- hieß der Pudding - und der schmeckte richtig lecker nach Zitrone. Und Lemoncurd schmeckt so ähnlich wie der Pudding und nach Wärme, Kindheit und Lachen. Da meine lieben weißen Hennen sehr sehr fleißig sind, brauche ich nicht einmal Eier dazukaufen.








Wenn es im Dezember immer dunkler und kälter wird, kann man genau das gut gebrauchen. Ein klitzekleines Bischen Fröhlichkeit aus dem Glas. Zum Nachkochen ...


Lemoncurd


Zutaten:

4 unbehandelte Zitronen
170g Zucker
4 frische Eier
100g zimmerwarme Butter ( Tipp: Süßrahmbutter) 


 Zubehör

2 Marmeladengläser, sterilisiert
Metallschüssel und Topf für ein Wasserbad,
Schneebesen
Rührgerät


Zubereitung:

Zitronen heiß abwaschen und abtrocknen. Die Schale von 2 Zitronen abreiben und beiseite stellen - denn für das Rezept braucht man nur die Schale von 2 Zitronen, ich reibe immer alle ab, und verwende die übriggebliebene für anderes.

Die Schale der restlichen 2 Zitronen abreiben und in eine Rührschüssel geben. Alle Zitronen auspressen und den Saft ebenfalls in die Rührschüssel geben. Zucker, Eier und Butter zugeben und alles 5 Minuten verrühren lassen. Die Butter wird sich dabei nicht komplett auflösen, das ist aber so in Ordnung. Einen Topf mit Wasser und eingehängter Metallschüssel auf den Herd stellen und erhitzen. Bei mir geht der Herd bis Stufe 9, ich erhitze das Lemoncurd auf Stufe 6.

Die Mischung nun in die im Wasserbad hängende Schüssel umgießen. Langsam erwärmen und dabei ständig rühren. Bis die Creme anfängt abzubinden, können 20 - 30 Minuten vergehen. Das Wasser muß heiß sein, darf aber keinesfalls beginnen zu kochen, dann ist die Creme unwiderbringlich hin. Die Creme wird erst ein bischen dickflüssig, dann wie heißer Vanillepudding, und beginnt dann leicht durchsichtig auszusehen und dick zu werden. Nun vom Herd nehmen und in die sterilisierten Gläser gießen.

Da hier mit Ei gearbeitet wird, sterilisiere ich alles was beim Abfüllen damit in Berührung kommt. Die Gläser fülle ich mit kochendem Wasser, die Deckel ebenfalls in einer Schüssel mit kochendem Wasser zusammen mit dem Trichter und der Kelle zum Umfüllen.

Das Lemoncurd wird nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahrt und ist dort ungefähr 3 Wochen haltbar - Frisch gekocht ist bei Lemon Curd also der ideale Zeitpunkt um verschenkt zu werden.


Hübsch verpackt und mit einem Etikett versehen ist Lemoncurd ein schönes kleines Geschenk aus der Küche.


Bis morgen !
Eure Eva

02.12.2017

2 ✴ Zitronencreme : Frohsinn im Glas * Lemoncurd makes you happy


Wenn es draußen so richtig kalt und ungemütlich wird, stelle ich mich gern in die Küche und backe. Im Hause Seidenfein bin ich für die süßen Sachen zuständig. Dazu gehört auch Marmelade und ähnliches.





"Ähnliches" ist in diesem Fall eine unfassbar leckeres fruchtiges Lemoncurd. Aus 4 Zutaten und ohne jeden seltsamen Zusatz. Lemoncurd ist eine herrliche Creme, die ich sehr gern auf dem Sonntagsbrötchen esse, verbacke oder verschenke. Wobei ich beim Verschenken immer darauf achten muß, daß zumindest ein Glas im Hause bleibt, denn alle mögen es und ich liebe es einfach !




Lemoncurd ist mit keinem anderen Aufstrich vergleichbar, er ist eher wie ein super leckerer Retro - Zitronenpudding.

Wer wie ich im letzten Jahrtausend geboren wurde, kennt vielleicht noch diese Puddingpulver mit dem kleinen Eselchen darauf, das einen kleinen Marktwagen mit Zitronen zog.




"Majala"- hieß der Pudding - und der schmeckte richtig lecker nach Zitrone. Und Lemoncurd schmeckt so ähnlich wie der Pudding und nach Wärme, Kindheit und Lachen.












Wenn es im Dezember immer dunkler und kälter wird, kann man genau das gut gebrauchen. Ein klitzekleines Bischen Fröhlichkeit aus dem Glas. Zum Nachkochen ...


Lemoncurd


Zutaten:

4 unbehandelte Zitronen
170g Zucker
4 frische Eier
100g zimmerwarme Butter ( Tipp: Süßrahmbutter) 


 Zubehör

2 Marmeladengläser, sterilisiert
Metallschüssel und Topf für ein Wasserbad,
Schneebesen
Rührgerät


Zubereitung:

Zitronen heiß abwaschen und abtrocknen. Die Schale von 2 Zitronen abreiben und beiseite stellen - denn für das Rezept braucht man nur die Schale von 2 Zitronen, ich reibe immer alle ab, und verwende die übriggebliebene für anderes.

Die Schale der restlichen 2 Zitronen abreiben und in eine Rührschüssel geben. Alle Zitronen auspressen und den Saft ebenfalls in die Rührschüssel geben. Zucker, Eier und Butter zugeben und alles 5 Minuten verrühren lassen. Die Butter wird sich dabei nicht komplett auflösen, das ist aber so in Ordnung. Einen Topf mit Wasser und eingehängter Metallschüssel auf den Herd stellen und erhitzen. Bei mir geht der Herd bis Stufe 9, ich erhitze das Lemoncurd auf Stufe 6.

Die Mischung nun in die im Wasserbad hängende Schüssel umgießen. Langsam erwärmen und dabei ständig rühren. Bis die Creme anfängt abzubinden, können 20 - 30 Minuten vergehen. Das Wasser muß heiß sein, darf aber keinesfalls beginnen zu kochen, dann ist die Creme unwiderbringlich hin. Die Creme wird erst ein bischen dickflüssig, dann wie heißer Vanillepudding, und beginnt dann leicht durchsichtig auszusehen und dick zu werden. Nun vom Herd nehmen und in die sterilisierten Gläser gießen.

Da hier mit Ei gearbeitet wird, sterilisiere ich alles was beim Abfüllen damit in Berührung kommt. Die Gläser fülle ich mit kochendem Wasser, die Deckel ebenfalls in einer Schüssel mit kochendem Wasser zusammen mit dem Trichter und der Kelle zum Umfüllen.

Das Lemoncurd wird nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahrt und ist dort ungefähr 3 Wochen haltbar



Hübsch verpackt und mit einem Etikett versehen ist Lemoncurd ein schönes kleines Geschenk aus der Küche.





Habt Ihr auch einen Geschmack aus der Kindheit wiederentdeckt ?


Bis morgen !
Eure Eva





15.01.2015

sauer macht lustig ! * lemontarte ~ lemon curd pie



Im Moment bekommt man ja glücklicherweise überall Bio-Zitronen. Die schönen großen. Ich habe eigentlich immer Zitronen im Einkaufswagen. Fast schon albern. Da gehe ich also Einkaufen, weil die Milch schon wieder weggetrunken wurde, und was liegt an der Kasse lächelnd neben 7l Milch im Einkaufswagen ? Bio - Zitronen und Süßrahmbutter ( wenn ich sie bekomme ).




Ich bin Lemon Curd süchtig. Falls ich mal keinen Lemoncurd im Kühlschrank habe, dann wird bestimmt in Kürze eine Lemontarte gebacken. Quasi ein Lemon-Curd Kuchen.
Mjam ! Unvergleichlich köstlich, süß-krümeliger Mürbeboden mit cremig saurer Füllung und eine luftig knusprige Baiserhaube.


 










Zutaten:

Teig:
175g Mehl
1 Prise Salz
20g Rohrzucker
115g Süßrahmbutter, gewürfelt
1 großes Eigelb, mit 2 EL Eiswasser verrührt

Zitronenfüllung:
Saft und abgeriebene Schale von 3 mittelgroßen Bio-Zitronen
40g Speisestärke
300ml Wasser
2 große Eigelbe
85g Rohrzucker
50g gewürfelte Süßrahmbutter

Baiserhaube:
3 große Eiweiß
140g Rohrzucker

Springform mit einem Durchmesser von 21cm, Backpapier,
Linsen oder Bohnen zum Blindbacken


Zubereitung:

Ofen auf 200°C Umluft oder Gasofen auf Stufe 6 vorheizen


Mehl, Zucker Salz und Süßrahmbutter vermischen, indem man die Butter mit dem Mehl verreibt.
Eigelb und Eiswasser mit einem Messer unterhacken, danach  und gründlich verkneten.
Wenn der Teig zu fest oder sehr krümelig ist, etwas kaltes Wasser zufügen. In eine abdeckbare Schüssel für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit einem Durchmesser von 26cm ausrollen. Die Backform fetten und bemehlen, Teig hineinlegen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und nochmals 15 Minuten kühlen.

In die Kuchenform - also über den Teig - Backpapier legen, Bohnen oder Linsen einfüllen und 15 Minuten backen bis er zart golden ist.

Kuchenform aus dem Ofen nehmen, Papier mit den Bohnen oder Linsen entfernen.
Die Temperatur auf 180°C Umluft oder Gas auf Stufe 4 senken, Kuchen weitere 5-7 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nun die Füllung vorbereiten, die Temperatur des Ofens nicht ändern.

Zitronenschale und Saft in einer feuerfesten Schüssel mit Speisestärke und 1-2 Eßlöffeln Wasser zu einer geschmeidigen Paste verrühren. Das restliche Wasser im Topf erhitzen  und unter die Zitronenpaste rühren. Wieder in den Topf füllen und unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen.

Herd herunterschalten und weitere 2 Minuten eindicken lassen. Vom Herd nehmen und Zucker, Eigelbe und zum Schluß die Butter unterrühren. Füllung in die Backform füllen und glattstreichen.

Die Eiweiße schlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen, bis eine glänzende feste Baisermasse entsteht. Baisermasse vorsichtig auf die Zitronenfüllung streichen .

Im Ofen 15 - 20  Minuten backen, bis das Baiser goldbraun ist.
Auskühlen lassen. Aus der Form nehmen und bei Raumtemperatur innerhalb von 24 Stunden servieren.



*

einer meiner Lieblingskuchen ... und schon aufgegessen.
Sauer macht lustig, darum einen fröhlich geflöteten Gruß !
Eure Eva