Freitag, 31. August 2012

Abelines Gard DK Teil 1 * Tür auf und zurück in die Vergangenheit * a doorstep into the past

Wie schon angekündigt, nehme ich Euch - wenn Ihr mögt - mit zu Abeline. Das ist ein fast authentischer Standhof in Dänemark. Abelines Habseligkeiten sind im Hof geblieben, und so taucht man kurz hinter der Eingangstür ein in einen Hof, wie er so - oder so ähnlich um 1900 in Dänemark zu finden war.

Heute zeige ich Euch die Wohnräume ...



Wir gehen durch die Haustür und tauchen ein in Abelines Welt  





durch den Flur gehen wir in die kleine Stube, hier hat Abeline die Telefonzentrale geführt


... ein Bild von Abeline





und nun geht es in die feine Stube







und nun das Gästewohnzimmer





so meine Lieben, das war unser Besuch in Abenlines guter Stube...
und morgen nehme ich Euch, wenn Ihr mögt, mit in Abelines Küche und Wirtschaftsräume...





Bis morgen !
Eure Eva

Donnerstag, 30. August 2012

Häkeluntersetzer DIY (simpel) * chrochet coasters simple DIY *




Ich habe mich inzwischen etwas " eingehäkelt " und probiere inzwischen das eine oder andere aus. In Dänemark habe ich bei Soestene Greenes Baumwollgarn in schönen gedeckten Farben gekauft. Nachdem mein Häkelschal ( hier ) und meine Häkelbrosche ( hier ) fertig waren, hatte ich noch angefangene Knäule Garn über.

Da ich
1. keine große Ahnung vom Häkeln habe,
2. keine Topflappen mehr brauche, denn meine liebe Tante Inge schenkt mir zum Geburtstag
    immer auch ein paar Topflappen und es
3. nicht zu lange dauern soll ?


Ich habe mich für Häkeluntersetzer entschieden. Eigentlich brauche ich soetwas nicht. Bisher. Da ich aber inzwischen der Meinung bin, ich bräuchte dringend eine weiße Emaille - Kaffeekanne und einen Häkeluntersetzer ( oder mehrere ) habe ich mich auf der Rückfahrt von Dänemark mit dem Häkeln von Untersetzern beschäftigt. Und das war auch gut so, denn wir haben offenbar alle Staus gefunden, die es auf der Strecke gab.



Wir waren in Dänemark in einem Museums - Hof, in dem alles ( fast ) orginalgetreu so ist, wie zur Jahrhundertwende. Geht man durch die Räume, hat man das Gefühl, gleich kommt eine kleine weißhaarige Omi mit einem altmodischen langen Rock und Schürze um die Ecke. Der Eßzimmertisch ist fein gedeckt, das Bett ist ordentlich gemacht - aufgeschlagene Bücher liegen auf dem Sekretär ...

In diesem Hof gibt es ein kleines nostalgisch eingerichtetes Kaffee. Und dort haben wir zu warmen Apfelkuchen mit Sahne frisch gebrühten Kaffee getrunken. Der kam in einer Emailliekanne ! und wurde auf einen Häkeluntersetzer auf unserem Tisch abgestellt.



Na also. Genau deshalb brauche ich nun  Häkeluntersetzer. Und da es bei uns teils modern, und teils shabby angehaucht eingerichtet ist, habe ich mir auf der stundenlangen Rückfahrt nach Hause ein paar solcher Untersetzer gehäkelt.

Sie sind ganz schlicht - und bestehen nur aus :
5 Grundmaschen, in die dann in der *
zweiten Runde in jede Masche 2 Stäbchen gehäkelt wurden, *
in der dritten Runde in jede Masche nur 1 Stäbchen, *
in der vierten Runde in jede zweite Masche 2 Stäbchen, sonst nur ein Stäbchen *
Danach dann nach Gefühl... ( ich habe es einfach ohne Anleitung probiert )

* jede Runde wird mit einer Kettmasche beendet, jede Reihe mit 2 Luftmaschen begonnen.


Das ging schon beim 2 zweiten Exemplar erstaunlich schnell.





Und morgen nehme ich Euch mit zu unserem Besuch zu Abeline  !
Liebe Grüße, Eure Eva


Mittwoch, 29. August 2012

Rispenhortensie * Hydrangea paniculata

Wie herrlich doch der späte Sommer sein kann ! Gestern war ich auf einem Geburtstag, der im Garten gefeiert wurde. Ich habe es so genossen , bei schönem Sonnenschein - ganz ohne Hitze - an einer Kaffeetafel zu sitzen und leckeren selbstgebackenen Kuchen zu essen. Ich mag das so gern, besonders, wenn ich der Besuch bin.




Nach einem sonnigen Nachmittag und einem schönen Abend, an dem nur meine Tischnachbarn von den Mücken gefressen wurden, habe ich noch ein paar Blüten einer Rispenhortensie mit nach Hause nehmen können.


Ich bin schon in ein paar Blogs über diese Schönheit gestolpert - und habe mich darum besonders gefreut, daß ich ein paar dieser wunderschönen Rispen dekorieren konnte. Alles etwas spartanisch, denn ich muß mich gleich wieder um die Wadenwickel für meine kleine große kümmern, die sich leider eine sehr heftige Sommererkältung eingefangen hat.




Ich wünsche Euch einen schönen Tag,
        Eure Eva



Dienstag, 28. August 2012

Urtekram und MEER in Dänemark ... * spicy danmark

Seid Ihr auch so leicht manipulierbar ? Wenn ich eine gut gemachte Verpackung sehe, schwinden meine guten Vorsätze wie Eis in der Sonne. So ging es mir in Dänemark, als ich von einem Regal mit Gewürzen in tiefschwarzen Blechdosen angesprungen wurde. Aha Gewürze.... 

Oh sind die schön ! Nebenbei ist die Zusammenstellung interessant und es sind auch noch Öko-Gewürze. Na also.


Der Koch bei uns im Hause ist mein Mann - chinesisch, indisch, türkisch, arabisch oder israelische Gerichte sind sein Gebiet. Also brauchen wir UNMENGEN an Gewürzen. Die Begeisterung für die Gewürze war entsprechend groß. Mitgenommen haben wir ein schönes Mischgewürz aus verschiedenensten Gewürzen mit einem großen Anteil an Paprika. Hört sich unspektakulär an, ist aber extrem lecker. Der Hit ist aber das Gewürzsalz aus Island ( das hat als Entscheidung gereicht ) mit Algen ! Toll !


Unsere erste kulinarische Entdeckung in diesem Jahr in Dänemark sind URTEKRAM Gewürze



und das wurde dann daraus :




Klassisch deutsche Küche ist bei unseren Gerichten sozusagen in der Minderheit, es sind eher die kleinen Alltagsgerichte, und mein Part : ich mag die Gerichte meiner Mutter, und die kocht schlesisch - was der österreicher Küche ähneln soll: mit Aprikosen gefüllte Kartoffelklöße, Quarkklöße, alle möglichen Varianten Kloßgerichte - zum Bespiel auch mit Backobst, oder Bratklöße, Milchreis, Eierkuchen, Rouladen mit Rotkohl und so weiter.

... so nun aber Skål!



Noch einen kräftigen Schluck Øl und dann ab ans Meer






 und noch ein Tag ist zuende. 
Bis morgen - Eure Eva






Montag, 27. August 2012

Dänemark : Hin - und zurück * Kig ind & tak for dit besøg !

So - der Betriebsurlaub ist zu Ende, und mein Urlaub auch.
Wir waren dieses Jahr in Dänemark - immer wieder und immer wieder gern.


Das Wetter war herrlich - nämlich deutlich unter den in Deutschland vorherrschenden Temperaturen. Statt um 30°C hatten wir maximal 25°C und damit genau meine Lieblings - Temperatur.

Ich hätte am Liebsten immer gleich gepostet, was es zu entdecken gab, aber die Idee auf dem Blog zu schreiben " Huhu wir sind nun für 14 Tage weg " fand ich doch zu wagemutig. Natürlich nicht wegen meiner lieben Leser - Euch hätte ich gern "mitgenommen".




Wir waren dieses Jahr in Jütland. Eigentlich sind wir das jedes Jahr - wegen der Kinder und wegen des Familien-Hundes, die sich in Dänmark immer pudelwohl fühlen. Ich mag das Land und die Leute auch gern - es ist nett ( wobei hier nett hier nicht die kleine Schwester von ... ist ).

Es ist unaufgeregt freundlich. Wer seine Ruhe haben will, wird in Ruhe gelassen, wer sich nett unterhalten mag, kann auch das. Kinder dürfen toben, kreischen und quieken - wobei meine das inzwischen natürlich nicht mehr machen. Sie schmeißen auch keine klebrigen Fläschchen im Sternerestaurant herum.

Als sie das noch taten, war das überhaupt kein Problem. Der Kellner setzte uns mit unserem krähenden 1 Jährigen an einen Tisch in der Nähe von Geschäftsleuten. Mir brach das kalte Entsetzen aus, als das Fläschchen im hohen Bogen weggeworfen wurde, und über die Dielen kollerte. Und was passierte ? Keine Spur von Ärger bei den Tischnachbarn, der Kellner hechtete dem klebrigen Fläschen hinterher und brachte es fröhlich zurück.

Tiefenentspannte Menschen. Ich war zutiefst beeindruckt.

Ein Hund an der Leine durch die Innenstadt führen, am Besten noch mit einem Kind an der Hand und eines um den Bauch gebunden ... Freundliche Blicke, Menschen die sich freundlich nach den Kindern und dem Hund erkundigen. Ich war verliebt. Und dabei ist es auch geblieben.

So und nun ein paar Bilder vom Lynvig Fyr - dem höchsten Leuchtturm Dänemarks - bei strahlendem Sonnenschein ...


sind wir insgesamt 228 Stufen nach oben gestiegen. Ich dachte, ich bekomme einen Herzinfarkt. 
Ich sollte deutlich mehr Sport machen. 


Das Highlight ist allerdings die Tür, durch die man auf die Aussichtsplattform krabbeln muß. Für kleine Leute kein Problem, aber ab 1,9m oder 100kg ist es fraglich, ob man sich durch die 60cm hohe und 50cm breite ( so ungefähr ) Tür gezwängt bekommt. Ein Spaß anderen dabei zuzusehen ist es auf alle Fälle.

 Der Ausblick allerdings ist wunderschön !
 
Unten angekommen, muß ich natürlich unbedingt noch in den kleinen Laden, den ich ein paar Meter von der Leuchtturmtreppe in den ehemalingen Wirtschaftsgebäuden gesehen habe:




... und dem kleinen Mini-Museums -Lädchen, daß auf dem gleichen Grundstück ist. In schönster dänischer Art mit lauter Kleinigkeiten, essbarem, etwas Kleidung, ein paar alten Dingen und alten Möbeln.


.. sogar mit einer alten Ladentheke !






Das war also einer unser Ausflüge...
bis morgen, Eure Eva