Sonntag, 3. Juli 2011

Kleine Alltagskatastrophen. Vom Schwimmen, vom Licht & von Meerjungfrauen : a tiny disaster. Swimming, light and mermaids...

Bei uns kommt das Meer gerade von oben. Es schüttet, gießt und prasselt abwechselnd. Wenn das so weitergeht, können wir direkt vor der Eingangstreppe ins Meer ...

Also eine schöne Kerze anstecken, alles hell dekorieren und von der weiten See und Sandstrand träumen.


Korallenvase, geweißtes Holz, Drahtkörbe mit Capiz, Fläschchen und kleines Sammelsurium





 Wunderschön ist dazu ja immer das Märchen von Hans Christian Andersen: die kleine Meerjungfrau.

auf dem Grund der tiefen See lebt der verwitwete Meerkönig mit seiner alten Mutter und seinen sechs Töchtern. Erst wenn die Prinzessinnen das fünfzehnte Lebensjahr vollenden und erwachsen sind, dürfen sie aus dem Meer auftauchen, im Mondschein auf Klippen sitzen und Schiffe beobachten. Nach und nach feiern die Seejungern ihren fünfzehnten Geburtstag und tauchen hinauf 
zur Wasseroberfläche.

Anne Anderson


Endlich kommt auch für die jüngste von ihnen der Tag. Die Großmutter, die wegen ihrer Vornehmheit selbst ein Dutzend Austern am Schwanz trägt, befiehlt acht Austern, sich am Schwanz der Fünfzehnjährigen festzuklammern. Das tut zwar weh, aber es zeigt den hohen Stand der Meerjungfrau an. Bei Sonnenuntergang taucht sie in den Wellen neben einem Dreimaster auf und hört Musik....

*

 ... oh ich bin heute extrem spät dran mit meinem Beitrag. Wenn meine Freundin Silke das liest, denkt sie garantiert... na das ist ja wieder typisch. Und recht hat sie. Heute haben wir eine mittelgroße Horde Jungs zur Geburtstagsnachfeier eingeladen. In der nächsten großen Stadt zum großen Badevergnügen. Ich brauchte nur gegen Abend hinfahren, um die Hälfte wieder nach Hause zu bringen. Kein Problem.

Ich stehe also hinter der Badeanstalt und räume noch ein paar Sachen in den Kofferraum. Der Schlüssel steckt, Standlicht ist an, das Radio beschallt fröhlich den Parkplatz. Handtasche auf dem Beifahrersitz. Rums, Heckklappe zu. So jetzt nur noch alles ausschalten, Handtasche und Schlüssel nehmen ...

Klack, klack. Was war das denn ?
Es war die Zentralverriegelung. Die verriegelt offenbar bei alten Autos auch mal obwohl der Zündschlüssel noch steckt.

Natürlich habe ich dann keine Jungs durch den Landkreis gefahren. Ich habe meine illuminiertes, trällerndes Auto inklusive Handtasche bewacht. Fast 2 Stunden bei Nieselregen und 10°C. Natürlich war der Schirm auch im Auto. Nach 90 Minuten waren dann alle Freunde zu Hause, und mein Ersatzschlüssel konnte geholt werden. Also nochmal 30 Minuten warten und dann nach Hause fahren.

Dieser Tag war echt ein Traum.....

... dann wünsche ich Euch und mir einen tollen Wochenbeginn, bis morgen !

                 Eva



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