Donnerstag, 23. Juni 2011

Die Kommode eines Sammlers : a collector of this and that and his commode

Ein schöner Farbausreißer im weiß in weiß unserer Diele : die geliehene Kommode meiner Eltern.

Ein wunderschönes Möbel, daß inzwischen ganz schön herumgereist ist. Ursprünglich kam sie wohl aus Dänemark, in der Aussteuer einer ehemaligen Nachbarin. Irgendwann gab es zwischen den sehr modernen Designermöbeln keinen Platz mehr, und die Kommode landete im Keller in der Sperrmüllecke. ... und zog danach um in den Keller meiner Eltern, und später in Ihr Haus.






Nun ist sie nochmal umgezogen. In unsere Diele. Ein bischen skurril sieht es schon aus, wenn man eine Diele mit 2 Kommoden hat, eine schneeweiß und eine in Schellack-Braun. Aber warum nicht. Ich habe sie mit allerlei Zusammengesammeltem dekoriert.

Ich liebe dieses wie zufällig Arrangierte : sei es auf Tischen, in Vitrinen oder auf großen Tabletts. Ganz besonders, wenn es scheinbar eine Geschichte erzählt:

Hier zum Beispiel


eine Sommerküche in einem kleinen Häuschen,
die Küchentür geht in den handtuch großen Garten hinter dem Haus, geschnittene Gartenblumen für den Kaffeebesuch, es werden noch kleine Kuchen gebacken...


Ein Weltensammler:


Genau das hat mich inspiriert: 

Der Weltensammler von Trojanow

In vielen Bildern und Eindrücken lernt man Indien kennen, Gerüche steigen auf, Beschwernisse der Reise werden spürbar, sinnlich lässt Trojanow den Leser teilnehmen. Und man erhält einen Eindruck der verschiedenen Kulturen und Religionen, gespickt mit Kritik und Skepsis den Europäern gegenüber, die meist - anders als Burton - nicht so genau hinsehen und deshalb nicht verstehen. Erweitert wird der Roman durch die Änderung der Erzählperspektive. In jedem Teil kommen im Wechsel der Kapitel sein Diener, ein Reisebegleiter oder andere Zeugen zu Wort, die den Blickwinkel Burtons ergänzen oder völlig neue Aspekte einführen. Die ungeheure Energie und Antrieb Burtons lassen staunen, seine teilweise Exzentrik und abweichendes Verhalten beleben das Lesen. Und das macht zu einem guten Teil den Reiz des Buches aus, neben dem Eintauchen in fremde Welten und den differenzierten Ansichten sowohl der Handlung, als auch bei der Betrachtung der Kulturen (Quelle: Rezension von Katherina Granzin )

 Grundlage des Buches sind unter anderem die Expeditonen von Richard Francis Burton

Richard Burton





oder als Thema denkbar  : Jane Austen, Verstand und Gefühl / Sinn & Sinnlichkeit



...

Elinor und Marianne Dashwood sind ebenso wie ihre Mutter und jüngere Schwester Margret gezwungen, ihr bisheriges Zuhause (das Gut Norland Park) zu verlassen, da Mr. Dashwoods Sohn aus erster Ehe das Anwesen erbt und für sich beansprucht. Elinor, mit neunzehn die älteste der Dashwood-Schwestern, verlässt ihr Zuhause nur ungern, da dort ihr Schwager Edward Ferrars zurückbleibt, in den sie sich bald nach ihrem Kennenlernen verliebt hat.









                                           Bis morgen ! 
                                                             Eva

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