Donnerstag, 13. Januar 2011

Federleicht ...

Vogelgezwitscher, ein paar warme Tage als kleine Verschnaufpause....

Lichtdurst - und Freude an hauchzarten hellen Federn

Die drei Federn

Drei Federn hat Olint; die eine gab ein Engel
Aus einem Fittich ihm; mit dieser schreibt er Mängel
Der Menschen in Gelassenheit.

Die zweite
Feder war in eines Adlers Flügel
Schwungfeder. Diese hält kein Zügel;
Mit ihr schreibt er in Groll die Mängel seiner Zeit.

Aus eines Amors leichten Schwingen

Zog er die dritte; die
Gebraucht er, Herzen zu bezwingen,
Und schreibt mir ihr an Sie:
»Bis in die Ewigkeit wird mein’s getreu verbleiben!«

Möcht’ er mit dieser Alles schreiben!
Johann Wilhelm Ludwig Gleim
1802




Kommentare:

  1. ...............schön, dass ich durch Zufall diesen schönen Blog entdeckt habe.
    Im Moment beschäftige ich mich auch gerade mit dem Thema "Federn" und deshalb blieb ich an den Fotos hängen.
    Das interessante Gedicht ist auch eine Bereicherung.

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  2. Hallo Sigrid & Dankeschön !

    Ich freue mich, daß der Blog gefällt.
    In den nächsten Tagen kommt nochmal ein Beitrag mit Federn dazu...

    LG Eva

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Wie schön, daß Du einen Kommentar schreibst ! Deine Eva